Ein unbekanntes Inselparadies in einem unbekannten Land
Die indigene Regierung hat Ausbeutung, Massenkonsum und Kriminalität bisher ferngehalten. Doch der Klimawandel wird das Archipel bis 2050 im Meer versenken.
Die indigene Regierung hat Ausbeutung, Massenkonsum und Kriminalität bisher ferngehalten. Doch der Klimawandel wird das Archipel bis 2050 im Meer versenken.
Während die Ökosysteme der Karibikküsten ersticken, hat eine Firma in Mexiko einen nachhaltigen Wirtschaftskreislauf mit Braunalgen entwickelt. Ihre Produkte sind kein Biogas.
Die Halbinsel Nicoya ist eine von weltweit fünf Blauen Zonen, wo die Menschen angeblich besonders alt und gesund sind.
Der Verein „Krieger des Lichts“ betreibt in Yukatan Dutzende informelle Zentren für Suchtkranke. Ihr Gründer lässt sich wie ein Guru feiern. Symptom für ein Problem, das tiefer geht.
Seit 2012 kommt es auf der Halbinsel Yukatan immer weder zu massivem Bienensterben. Die Maya wehren sich juristisch mit Erfolg, praktisch fehlen noch konkrete Aktionen.
Die 100 Kilometer lange, unfertige Wasser-Pipeline im mexikanischen Bundesstaat Campeche ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Militärs an den Infrastrukturprojekten der Regierung bereichern.
Für den Bau der Mayabahn verantwortliche Militärs veruntreuen Geld, misshandeln ziviles Personal, manchmal mit Waffengewalt, schädigen ein Naturschutzgebiet und bedrohen die Sicherheit der Bahn.
Die Mayabahn kostet jetzt schon dreimal so viel wie veranschlagt. Ein Großteil der Mehrkosten dürfte auf die zügellose Korruption innerhalb des Militärs zurückzuführen sein, das für den Bau verantwortlich ist.
Menschen, die sich mit Bewusstseinsentwicklung befassen, glauben oft, positives Denken würde sie vor negativen Erlebnissen schützen. Ein fataler Fehler.
In dem Problembezirk abseits vom Urlaubsparadies sind Morde, Schießereien, Erpressung von Schutzgeld und Raubüberfälle an der Tagesordnung.