Pressefreiheit in Mexiko: bedroht, inhaftiert, ermordet
Héctor Valdez Hernández hatte bisher noch Glück. Der mexikanische Journalist hatte hochrangige Politiker wegen mutmaßlicher Korruption und Absprachen mit Drogenkartellen kritisiert. Andere seiner Kollegen wurden dafür ermordet. Er wurde mit einer falschen Anschuldigung und fabrizierten Beweisen für sechs Jahre ins Gefängnis gebracht. Von Ex-Präsidente López Obrador wurde Valdez am Ende für politische Interessen verraten. Im Gefängnis beobachtet er seitdem, wie hohe Funktionäre im Strafvollzug ein Netzwerk aus Erpressung der Insassen betreiben, das bis in die aktuelle mexikanische Regierung hineinreicht. Nur die LAZ und ein spanischsprachiges Medium in den USA haben Valdez bisher im Gefängnis interviewt. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen liegt Mexiko auf Platz 124 von 180 Ländern.

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