„Confirmation bias“ bei Narcos und Normalos
Der mexikanische Drogenboss Ismael Zambada García, alias "El Mayo", ist am 20. Juli 2026 in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden, wie zuvor schon sein Kollege "El Chapo" Guzmán, mit dem er in den 1980er Jahren das berüchtigte Sinaloa-Kartell gegründet hatte. Außerdem beschlagnahmte die US-Justiz umgerechnet mehr als 750 Millionen Euro Vermögen von "El Mayo". Vor der Urteilsverkündung warnte der Drogenboss in einem Brief die junge Generation, dass Gewalt und Verbrechen sich nicht lohnen würden. Das hätten Millionen Menschen ihm schon vor Jahren sagen können. Vielleicht hat es ihm auch jemand gesagt. Dann hat er sicher nicht zugehört. Jetzt hört IHM scheinbar keiner zu. Normal, sagen Psychologen: Menschen neigen dazu, nur das wahrzunehmen, was ihnen in den Kram passt. Auch Ungewöhnliches mitzuteilen, hat trotzdem einen Sinn, sonst könnte die LAZ ja gleich einpacken.
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