Dekret zu Infrastrukturprojekten in Mexiko verfassungswidrig
Die Mehrheit der Richter des Obersten Gerichtshofs kritisierte die Einstufung unter „nationale Sicherheit“, das beschleunigte Genehmigungsverfahren und den Mangel an Transparenz.
Die Mehrheit der Richter des Obersten Gerichtshofs kritisierte die Einstufung unter „nationale Sicherheit“, das beschleunigte Genehmigungsverfahren und den Mangel an Transparenz.
Nach einem Auftragsmord gab es zwölf Stunden lang Schießereien in den Straßen der Touristenhochburg San Cristóbal de las Casas. Wegschauen ist keine Option mehr.
In Tihosuco, der Hochburg des Kastenkriegs, sprach ein Mann einen mexikanischen Polizisten auf Maya an und wurde bedroht.
Die Medieninszenierung der Festnahme der Französin vor 17 Jahren, aktuell Thema einer Netflix-Doku, ist nur ein Teil zum Verständnis des Falls. Dieser stellt Mexiko in seiner Existenz als Staat in Frage.
Mega-Projekte wie die Mayabahn bedrohen die traditionelle Lebensweise der Maya in Yukatan. Warum nimmt kaum jemand Notiz davon?
Interview mit der deutschen Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Gründerin der Lateinamerika-Zeitung Silke Grasreiner, die seit Ende 2004 auf der Halbinsel Yukatan lebt.
Der Bürgermeister von Iguala und seine Frau werden für das Verschwinden der Studenten verantwortlich gemacht. Auch eine mutmaßliche Fluchtgehilfin wurde verhaftet.
Neue Massengräber wurden entdeckt, der Gouverneur des Bundesstaates Guerrero ist zurückgetreten und der Bürgermeister von Iguala und seine Frau gelten nun offiziell als Drahtzieher der Attacke gegen die Studenten.
Guatemala und Mexiko wollen enger zusammenarbeiten, um den Drogenschmuggel über die gemeinsame Grenze zu bekämpfen. Doch das wird in jedem Sinne von oben konterkariert.
Korruption und Straflosigkeit sind die beiden größten Probleme für den Rechtsstaat, das gilt auch und vor allem in Mexiko. Interview über die Ursachen.