Gründer des „El Paraíso Verde“ in Paraguay verlassen angeblich ihre Büroräume

Das österreichische Ehepaar Sylvia und Erwin Annau, gegen die mehrere Strafanzeigen wegen Betrugs in Millionenhöhe laufen, soll das Gebäude der Betreiberfirma ihrer Auswandererkolonie geräumt haben. Das berichten geprellte Ex-Siedler unter Berufung auf Mitarbeiter dieser Firma, Reljuv, die ihren Sitz in der Stadt Villarrica im Departamento Caazapá hat. Angeblich soll auch Bargeld aus dem Gebäude getragen worden sein. Bei dem mutmaßlichen Betrug geht es Schätzungen zufolge um rund 90 Millionen Euro. In der Kolonie selbst sollen nach unbestätigten Angaben fast alle Angestellten gekündigt und das Wachpersonal ausgetauscht worden sein. Nachdem die Annaus vorbereitet hatten, die Siedlung über eine andere Firma und unter einem neuen Namen als Krypto-Investment erneut zu überhöhten Preisen zu vermarkten, wird nun befürchtet, dass die EPV-Gründer Paraguay verlassen, ohne sich für die Schäden der Siedler zu verantworten.

Aktualisierung vom 01.08.2025:

Die Quelle hat sich von ihrer ursprünglichen Meldung distanziert und ihren eigenen Informanten als „nicht vertrauenswürdig“ bezeichnet. Der öffentlich einsehbare Austausch darüber fand hier auf der Facebook-Seite der LAZ statt. Die LAZ hat die Meldung korrekt redigiert und korrekt als mögliches, nicht als tatsächliches Ereignis dargestellt. Dazu stehe ich als Autorin und lösche diesen kurzen Artikel deshalb nicht. Die Befürchtungen einer Flucht der EPV-Gründer wurden schon mehrfach und von vielen Ex-Siedlern geäußert und sie sind auch gerechtfertigt angesichts von deren Verhalten in der Vergangenheit, das die LAZ schon in mehreren ausführlichen Artikeln beschrieben hat auf der Basis von vielen Interviewpartnern, die fast alle mit der Nennung ihrer realen Namen einverstanden waren.

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