Scham für den eigenen Körper: Unterschiede zwischen Europa und Lateinamerika



Im deutschen Fernsehen endete gerade die zweite Staffel der NDR-Dokuserie "Bin ich schön?", die verschiedene Menschen - fast alle Frauen - bei diversen Schönheitsoperationen im In- und Ausland begleitete. "Ich fühle mich nicht schön, nicht weiblich, nicht attraktiv", sagt eine von ihnen, Caroline aus dem Saarland, "ich hasse meinen Körper." Nach ihrer Schwangerschaft wurde die 32-Jährige überflüssige Pfunde nicht mehr los und ließ sich 2021 schon einmal die Brüste operieren und die Bauchdecke straffen. Beides lief nicht wie erwartet und sollte erneut korrigiert werden.

75 Prozent der erwachsenen Mexikaner sind übergewichtig oder sogar fettleibig. Aber dick auszusehen, ist für die meisten von ihnen kein Problem, solange sie keine ernsthaften gesundheitlichen Schäden spüren. Die indigenen Völker Südamerikas trugen und tragen in abgelegenen Dorfgemeinschaften einfache, zerschlissene oder gleich gar keine Kleidung. So wenig kümmert sie ihr Äußeres. Drei verschiedene Lebensarten, die zusammen einen realistischeren Blick auf das eigene Aussehen erlauben.

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