Korruption und Coca-Cola: die soziale und ökologische Zerstörung Yukatans
Viele Staaten der Welt haben die Nutzung von Wasserreserven, landwirtschaftlichen und Waldflächen aus Profitgier bereits an Großkonzerne verkauft, ohne an die Kosten durch langfristige Schäden für Mensch und Natur zu denken. In der kleinen Stadt Oxkutzcab im Süden des mexikanischen Bundesstaates Yukatan zum Beispiel lebte die einheimische Maya-Bevölkerung bis vor wenigen Jahrzehnten noch gut vom eigenen Anbau von Obst und Gemüse. Der Boden und die klimatischen Bedingungen eignen sich besonders für Zitrusfrüchte. Ein deutscher Forstwirt hatte vor rund 20 Jahren für ein Kollektiv aus Maya-Bauern sogar einen Mega-Deal mit einem europäischen Saftimporteur ausgehandelt. Doch dann bekamen Coca-Cola und die yukatekische Regierung Wind davon und seitdem ging es mit der Region, die als "Obstgarten von Yukatan" bekannt ist, bergab.
(Titelfoto: Myriams-Fotos/Pixabay)
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