Hilfe für deutsche Opfer rassistischer Hetze in Guatemala
Die Gemeindeverwaltung von San Marcos La Laguna am Atitlán-See, Wahlheimat der Deutschen Susanne Heisse und Tim Reher sowie anderer Einwanderer, hat zwei Versammlungen abgehalten, um die Probleme mit dem selbst ernannten Maya-Heiler Arnulfo Oxlaj zu klären. Oxlaj hatte mit rassistischen Vorwürfen, unzähligen Anzeigen und gewaltsamen Aktionen gegen Ausländer für Unfrieden gesorgt. Der Quiché-Maya behauptet, 1988 als Kind Opfer eines Massakers in seinem Heimatdorf Chiul geworden zu sein, wofür es keinerlei Beweise gibt, und nutzt diese Geschichte als Deckmantel für sein kriminelles Verhalten und dafür, Unterstützer zu finden. Der deutsche Botschafter in Guatemala, Hardy Boeckle, setzte sich in einem Brief an die Gemeinde San Marcos für die deutschen Einwanderer ein, die schon seit vielen Jahren dort wohnen und ansonsten mit der einheimischen Bevölkerung friedlich zusammenarbeiten.
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