Erste Monarchfalter mit Trackern in Mexiko eingetroffen



Während die Unsicherheit im Bundesstaat Michoacán wegen des jüngsten Mordes an einem Bürgermeister für landesweite Proteste in Mexiko sorgt, hat sich ein regelmäßiger Besucher nicht abschrecken lassen: der Monarchfalter. Schwärme des Schmetterlings mit dem besonderen orangefarbenen und schwarzen Muster auf seinen Flügeln wandern jedes Jahr bis zu mehr als 4000 Kilometer weit von Kanada nach Süden bis nach Michoacán, um dort zu überwintern. Dieses Jahr wurden zum ersten Mal winzige Sender an 500 Exemplaren befestigt, um ihre Routen genauer nachzuvollziehen.

Spurlos gehen die Probleme aber nicht am Monarchfalter vorbei, denn die Überwinterungpopulation ist stark geschrumpft und 2020 wurde einer der größten Beschützer seines Habitats, der mexikanische Umweltaktivist Homero Gómez González, umgebracht, weil er sich der illegalen Abholzung der Wälder von Michoacán durch das organisierte Verbrechen in den Weg gestellt hatte.

(Titelfoto: Graham Gladstone/Pixabay)

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