Wunder-Rettung in Venezuela elf Tage nach den Erdbeben



Im besonders betroffenen Bundesstaat La Guaira sind am Montag vier Menschen lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Hochhauses gerettet worden. Venezolanische Freiwillige gruben eine Mutter mit zwei kleinen Kinder sowie einen Jungen aus, die am Vortag lokalisiert worden waren. Ein Mensch kann normalerweise nur maximal sieben Tage ohne Wasser überleben. Bei Hitze und wenig Luft zum Atmen wie nach den Erdbeben in Venezuela sinkt diese Chance noch. Außerdem leiden viele Opfer, die Quetschungen erlitten haben, unter dem sogenannten "Crush-Syndrom" und können paradoxerweise kurz nach ihrer Rettung versterben. Unterdessen erhöhte sich die offizielle Zahl der Todesopfer auf 3535. 16740 Menschen wurden verletzt und rund 18.000 obdachlos.

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