Maduro bei US-Militäraktion in Venezuela festgenommen



Die USA haben ihre Drohung wahrgemacht und mit einer direkten Intervention in dem lateinamerikanischen Land dessen Präsidenten Nicolás Maduro mitsamt Ehefrau Cilia Flores in die USA entführt. US-Präsident Trump veröffentlichte ein Foto des festgenommenen Maduro, angeblich auf einem US-Flugzeugträger, und sagte, die USA würden das "Machtvakuum füllen", das durch die Aktion entstanden sei, das heißt praktisch Venezuela regieren. Er kündigte außerdem an, US-amerikanische Erdölfirmen würden Milliarden US-Dollar in Venezuela investieren. UN-Generalsekretär Guterres nannte die Aktion einen "gefährlichen Präzedenzfall".

HINWEIS DER LAZ ZUM TITELBILD: Das erste und bis dato einzige Foto der an sich schon fragwürdigen Aktion des gesamten Staatsapparats USA wird von einer einzelnen Person, Donald Trump, nicht etwa in einem offiziellen Kanal des US-Präsidenten, sondern in seinem privaten Konto seines eigenen privaten und kommerziellen Netzwerks veröffentlicht. Also der Inbegriff von Autokrat, der sein öffentliches Amt frech - und nicht nur in diesem Fall - zum eigenen finanziellen Vorteil missbraucht, lässt sich als Befreier anderer Länder von Autokraten feiern. So weit sind wir inzwischen auf der Welt gekommen, dass absoluter Wahnsinn gar keinem mehr aufzufallen scheint. Als Journalist kann man hier gar nichts mehr richtig machen, außer diesen Sachverhalt so zu benennen und sich im Folgenden zu weigern, unter solchen Zwangsumständen überhaupt noch irgendetwas aus solchen Quellen zu veröffentlichen.

Im Übrigen darf jedes Land, das 2026 noch Gewalt gegen andere Länder anwendet, als spirituelles Entwicklungsland gelten, egal wie weit entwickelt es materiell sein mag. Die Bilder der Todesopfer der US-Angriffe in Venezuela sind verheerend und werden aus Rücksicht auf die Menschenwürde der Betroffenen von der LAZ auch nicht verpixelt veröffentlicht. Währenddessen postet Trump mit Heavy-Metal-Musik unterlegte, gezielt wie im Drogenrausch aufputschende Videos über diese Angriffe. Politik, die das Wohl aller Menschen im Sinn haben sollte, ist zum reinen narzisstischen, menschenverachtenden Schauspiel verkommen.

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