Das sagt der zukünftige mexikanische Präsident zum neuen Mayaland

Mauricio Vila, der Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Yukatan, ist zwar noch nicht Präsident, will es aber werden (wenn auch nicht in der Amtszeit ab 2024). Da das sichere Kleinod, das er bisher regiert hat, vor einer weltbewegenden Umwälzung steht, wollten wir jetzt schon wissen, was er von der Unabhängigkeit der Maya hält und wie er darauf reagieren wird. Herr Vila ist zu beschäftigt damit, hier und da den Maya ein paar Krümel hinzuwerfen von den Reichtümern ihrer Vorfahren, von denen er und das mexikanische System seit dem initialen Raub vor 500 Jahren einseitig profitieren, so dass er auf die Interviewanfrage nicht einmal reagierte - und dabei wurde darin das Thema Maya nicht einmal erwähnt. Und so wird Herr Vila sicher ziemlich überrascht sein, wenn in seiner einstigen Einflusssphäre das neue Mayaland Wirklichkeit wird. Aber da Politiker ohnehin nur sagen, was man sich vorher schon denken kann, und da er angesichts des Selbstbestimmungsrechts der Völker und jedes einzelnen sowieso nicht um Erlaubnis gefragt werden muss, konnten wir das Interview auch gleich ohne ihn führen. Hier ist es.

Mit einem LAZ-Abo können Sie den kompletten Artikel lesen.

LAZ jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren …