Ecuador im Ausnahmezustand: Mehr Sicherheit durch Steuererhöhung?

Nach dem bewaffneten Angriff mit Geiselnahme vom 9. Januar auf ein Studio des staatlichen TV-Senders TC in der Hafenstadt Guayaquil während einer laufenden Nachrichtensendung hat Präsident Daniel Noboa Azin den am Vortag ausgerufenen Ausnahmezustand offiziell zu einem "internen bewaffneten Konflikt" erklärt. Zudem wurden 22 zum Teil transnational organisierte Verbrechergruppen als "terroristische Organisationen und kriegerische nichtstaatliche Akteure" eingestuft. Den Streitkräften wurde befohlen, militärische Operationen durchzuführen, um diese Gruppen zu "neutralisieren". Schon seit dem 8. Januar gilt im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 5 Uhr.

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